Pfingstmontag - Brunch in Schwende

Immer am Pfingstmontag werden unsere Bäuerinnen zu einem besinnlichen Tag  eingeladen.

Eine recht grosse Schar folgte dieser Einladung in die schön geschmückte St.Martin  Kirche in Schwende. Mit besinnlichen Worten begrüsste unsere neue Präses Luzia Fuster  und erzählte uns einen Traum über die Zeit, die sicher viele nachdenklich stimmte.  

Als die alte Frau mit der Sense die blühenden Pflanzen mähte, traute ich meinen Augen nicht. Sie warf alles, was gemäht wurde, in den Ofen.

Wenn wir im Leben Schlechtes vom Guten trennen wollen, müssen wir immer sehr behutsam umgehen. Wie schnell wird doch eine gute  Arbeit mit einer Schlechten verwechselt. Auch in der Natur müssen wir vermehrt lernen, mit der Natur zu arbeiten, denn sie ist immer stärker als der Mensch. Dafür aber müssen wir vermehrt unsere kostbare Zeit einsetzen.

Jeder hat gleich viel Zeit, nur wird sie sehr unterschiedlich genutzt! Luzia Fuster verstand es, uns viele Eindrücke über die Zeit, mit auf den Weg zu geben. In der Kirche spürte man, dass alle mit viel Herzblut dabei waren. Ein herzliches Vergöllt’s Gott geht an 11.jährigen  Sandro Rusch Triebern, der mit seiner Handorgel für rührende Momente gesorgt hat. Nach der Kirche durfte natürlich unser Traditioneller Brunch nicht fehlen, der führte uns dieses Jahr zum Gasthaus Lehmen. Nach einem herzlichen Empfang, wurden wir mit versch. Leckereien verwöhnt. Nach dem Essen blieb noch Zeit zum gemütlichen zusammensitzen und natürlich durfte ein Jass nicht fehlen, ja der Brunch war wieder einmal ein gelungener Anlass. Nochmals besten Dank an alle, die zum Gelingen vom Pfingstmontag beitrugen und sich die Zeit genommen haben! Ganz besonders unsere Obereggerinnen, die einen weiten Weg auf sich genommen haben. Ohne EUCH Frauen wäre ein solcher Anlass nur halb so schön!

Claudia Speck - Schlauri

Delegiertenversammlung vom 18. April 2018 im Espo Centro in Bellinzona

Am 18. April 2018 fand im Espo Centro in Bellinzona die 87. Delegiertenversammlung des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverbandes SBLV statt. Über 200 Delegierte und Gäste waren anwesend. Turnusgemäss findet alle zwei Jahre eine 2-tägige Delegierten-versammlung statt. Für das Rahmenprogramm ist jeweils eine der 28 Sektionen zuständig. Am Folgetag, dem 19. April 2018, organisiert der Verband der Tessiner Bäuerinnen eine Rundreise durch den Sonnenkanton.
«Frauen von heute warten nicht auf das Wunderbare, sie inszenieren ihre Wunder selbst.» Katharine Hepburn, 1907- 2003
Die Präsidentin Christine Bühler eröffnete die Delegiertenversammlung mit einem Zitat der US-amerikanischen Schauspielerin, die als Ikone der Emanzipation gilt. «Landfrauen und Bäuerinnen inszenieren landauf landab wunderbare Geschichten rund um die ländliche Le-bensweise. Sie geben ihr wertvolles Wissen um die Wunder der Natur, um Traditionen und das „gewusst wie“ in der Hauswirtschaft und einer gesunden Ernährung weiter an ihre Nach-kommen. Zudem übernehmen Bäuerinnen und Landfrauen selbstverständlich und gerne Verantwortung für ihre Familien, für den Zusammenhalt der Gemeinschaft, für unser Land und tragen Mitverantwortung für den Erfolg des KMU oder des landwirtschaftlichen Familien-betriebs».

16.April Trachten - und Aufsteckfrisurenkurs

So schön!

 

Am Montagnachmittag, 16. April 2018, fand im Mesmer Haus der Kurs
„Trachten- und Aufsteckfrisuren selber machen“ statt.

Sonja Gmünder nahm sich die Zeit und gab uns Tipps und Tricks für die verschiedenen Möglichkeiten von Zopf- und Aufsteckfrisuren.   

Sei es bei den Mädchen, Teenager oder Frauen, das Interesse war gross,
denn niemand wollte auch nur ein gekonnter Handgriff verpassen.

Zufrieden und mit viel Freude und  Stolz gingen am Schluss alle mit einer
schönen Trachten- oder Aufsteckfrisur nach Hause!

 

Mechtild Grubenmann - Kern

12.Rhein - Bodensee - Bäuerinnen - Bauerntag

250 Bäuerinnen und Bauern aus Österreich,Liechtenstein,der Schweiz und Süddeutschland trafen sich am 12.April 2018  im deutschen Eglofs zum 12.Rhein - Bodensee - Bäuerinnen - und Bauerntag (RBBBT).   
Diese findet alle zwei Jahre statt.
Landwirtschaftliche Familien im Spannungsfeld zwischen Lebensqualität und unternehmerischem Erfolg,das war das Hauptthema des Tages."Wir reden unheimlich viel.Aber die Zunkunft gehört denen,die bereit sind in der Gegenwart zu handeln." Mit diesen Worten startet Rolf Brauch von der Evangelischen Landeskirche Baden seinen Vortrag zur Lage der bäuerlichen Familie in unsicheren Zeiten.Dabei neige der Mann dazu,die wichtigsten Lebensaufgaben,wie Beziehungsarbeit und Erziehungsarbeit,an die Frau zu delegieren.Und mit einem Augenzwinkern fügte er an:"Männer brauchen grosse Traktoren oft nur,um bei Familienkonflikten möglich schnell,sicher und bequem vom Hof zu kommen."Auch das Image des Bauern durchleuchtete er kritisch.Seit mehr als 50 Jahren befinde sich in Umfragen der Beruf des Landwirts unter den Top 3 der wichtigsten Berufe.Doch stelle er in den Dörfern selber eine gewisse "Agrar - Schizophrenie" fest:Landwirtschaft ja,aber bitte nicht vor der eigenen Nase.Mit der Aussiedlung der Bauernhöfe vor die Dörfer habe man die Bauern damit auch aus den Herzen und Köpfen der Bürgerinnen und Bürger ausgesiedelt.
Ein weiterer wunder Punkt sei das Thema Hofübergabe.Dazu gehöre Respekt,Gerechtigkeit und das LOSLASSEN.Man müsse die Söhne und Töchter ihre eigenen Erfahrungen machen lassen,auch jenseits des Hofes:"Jede Generation geht ihren eignen Weg durchs Leben und darf auch ungehorsam sein."  pd.

Jahresbericht 2017

Bei heftigem Föhnsturm durften wir die 50. Hauptversammlung in der Turnhalle Steinegg zusammen mit dem Bauernverband abhalten. Die Eggerstander-Bäuerinnen unter der Federführung von Jeanette Schmid dekorierten die Halle frühlingshaft. Der selbstgebackene «Spitzbuab» von Jeanette Schmid mundete allen. An der Hauptversammlung wurden einige kritische Stimmen laut: Ein paar Frauen bemängelten die Hauptversammlung als Pilotprojekt.

Die Landsgemeinde-Versammlung wurde nur von wenigen Mitgliedern besucht. Mit Heidi Dörig aus Haslen konnten wir eine Kandidatin für das Kantonsrichteramt aus unseren Reihen portieren. Auch Fefi Sutter und Ruedi Ulmann, sie beide kandidierten für das Bauherren-Amt, stellten sich den Fragen der Bäuerinnen und Bauern. Zu unserer grossen Freude wurde Heidi Dörig an der Landsgemeinde zur neuen Kantonsrichterin gewählt.

Besinnlich war die Gebetsnacht vom Hohen Donnerstag auf Karfreitag in der Stephanskapelle. Die Gebetsnacht zusammen mit den Frauengemeinschaften besuchen wir sehr gerne. Vreni Neff, Luzia Inauen und Therese Manser verstehen es immer wieder, geeignete Themen aufzugreifen und zum mitbeten zu bewegen.

Zusammen mit dem Kneippverein Appenzell organisierten wir einen Nachmittag bei Ottilia Breitenmoser in Eggerstanden. Sie zeigte uns ihr Bienenhaus und erklärte die Bienenhaltung und die Herstellung vom Honig. Das grosse Fachwissen von Ottilia beeindruckte uns. Die Apothekerin Karin Schmid informierte an demselben Abend im Messmerhaus über Anwendung und Möglichkeit von Apropolis und deren Wirkung. Apropolis ist eine natürliche Produkte-Linie durch die Kraft der Biene. Ich vermute, wegen dem Heuwetter wollten nur ein paar Frauen etwas über die Bienen und ihre heilende Wirkung wissen.

Der Pfingstmontag-Brunch, diesmal in Enggenhütten und Haslen wurde von 34 Bäuerinnen besucht. Die Andacht in der Peter und Paul-Kapelle in Enggenhütten war zum Thema «Quelle». «Quelle» ist unser diesjähriges Vereinsmotto und begleitete uns durch das ganze Jahr. Vielen Dank Theres: Wie immer durften wir innehalten und deinen Worten zuhören. Der anschliessende Brunch in der Krone in Haslen mundete jeder Frau. Zufrieden gingen die Frauen am späteren Nachmittag heimwärts.

Der Bäuerinnenverband darf immer wieder an Anlässen den Service organisieren. So auch bei der Grossratspräsidentenfeier von Sepp Neff in Haslen oder an der ausserordentlichen Delegiertenversammlung der Vereinigten Milchbauern Mitte-Ost (VMMO) vom Dezember in der Aula im Gringel. Da sieht man jeweils, wie vielseitig, flexibel und kreativ die Bäuerinnen sind. Aus jedem Bezirk finden unsere Vorstandsfrauen problemlos Bäuerinnen für die Mithilfe am Buffet, im Service oder dem Abwasch. An dieser Stelle Allen, die sich jeweils spontan zur Verfügung stellen, ein herzliches Danka.

Im September fand das «Unspunnenfest» in Interlaken statt. Die Ostschweizer-Kantone kreierten dazu ein gemeinsames «Täschli» mit dem Logo: «Einzigartig Ostschweiz». Gefüllt wurde das Täschli mit auserlesenen Spezialitäten der Ostschweizer Kantone. Von Innerrhoden waren es ein Paar Buraschüblige, aus Glarus die Pastete oder Sesamöl aus St.Gallen, Konfitüre aus Ausserrhoden, Bündner-Nusstörtli aus Graubünden und Gottlieber-Hüppen aus dem Kanton Thurgau. Die Täschli verkauften wir in der Verbandsallee im Zelt des Schweizerischen Bäuerinnen- und Landfrauenverband.

Dieses Jahr feierte unser Verband das 50.-jährige Bestehen. Und das sollte gefeiert werden. Der Gottesdienst am 14. September, der Ausflug ins Flüeli Ranft und der Unterhaltungsabend mit einem Lottomatch und mit Sketche der letzten 50 Jahre rundeten die Schlatterfrauen das Jubiläumsjahr ab.   An den drei Anlässen wurden bestehende Freundschaften gepflegt und auch neue geknüpft – es sind Freundschaften fürs Leben.

Olma ist für unsere Bauersfrauen ein Begriff. So durften wir während dreier Tage Backen oder an zwei Tagen Kochen. Auch der zweite Donnerstag der uns gewidmet. Der Tag der Bäuerin stand unter dem Thema «Romantische Idylle oder fordernde Realität? Die Rolle der Bäuerin im Spiegel». Alle Besucherinnen wissen, um was es ging. Darum an die Daheimgebliebenen: Kommt nächstes Jahr mit. Es ist  alleweil interessant und bereichernd.

Mit dem Jassnachmittag in der Rose Rinkenbach  sowie den Beratungsabenden im Februar neigte sich unser Verbandsjahr dem Ende zu.

Und mit dem Ende des Vereinsjahres haben wir auch zum dritten Pilotprojekt gemeinsame Hauptversammlung mit den Bauern eingeladen. Heute stimmen wir darüber ab, ob wir Bäuerinnen zukünftig gemeinsam mit den Bauern die Hauptversammlung durchführen werden oder wieder allein. Wollen wir Bäuerinnen und Bauern miteinander auftreten und in der Öffentlichkeit entsprechend wahrgenommen werden? Sind wir Einzelkämpfer? Lassen wir unsere Männer im Regen stehen und wir selber stehen alleine unter der Sonne? Wagen wir den Entscheid in die gemeinsame Zukunft? Wollen wir ein Miteinander?

 

Eggerstanden, im Februar 2018

Die Präsidentin

Rösi Räss

11.Jan. Preisjassen im Rest. Rose

 Ist es nicht schön und Bereichert, wenn man in einer geselligen Runde und unter langjährigen  Teilnehmerinnen bei  gemütlicher Atmosphäre mit feinen Nussgipfel und duftendem Kaffee,  an einem Donnerstagnachmittag im Januar einen  Jass im Rest.Rose  Rinkenbach  klopfen  kann.

Rösi Räss

 

News

01.10.2019 01:22

5.Nov. 20:00 Uhr Spielabend

Spielabend in der Ludothek Appenzell

Kosten: Fr. 10.00

Anmelden bis 04.Nov.. bei Mechtild Grubenmann

071/793'24'87   079/228'87'19

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12.07.2019 08:55

GESUCHT die schönsten Blumensträusse - und Deko

Die Magazine "Schweizer LandLiebe", «FrauenLand» sowie die BauernZeitung suchen gemeinsam die schönsten und kreativsten Sträusse und Blumendekorationen.

Details dazu findet ihr unter folgendem Link:

https://www.bauernzeitung.ch/artikel/wettbewerb-die-schoensten-straeusse-und-blumendekos

Einsendeschluss ist der 31.Dezember 2019.
VIEL GLÜCK !!!

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Kontakt

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Mechtild Grubenmann-Kern
Stäggelen 3
Meistersrüte
CH-9056 Gais AR

Tel. +41 (0)71 793 24 87

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