Kräutersalz mit Appenzeller Kräutern und deren Kräften

Von unserer Natur werden wir mit Kräutern so reich beschenkt. So führte Lydia Dörig – Manser kant. appr. Heilpratikerin uns im Rest. Alpstein  ins Reich der Kräuter. Einige Pflanzen  haben wir im Garten andere können wir in der freien Natur holen. Mit Achtsamkeit und Rücksicht sollen aber die Kräuter gesammelt werden. Für das Kräutersalz brachte uns Lydia elf Sorten getrocknete Pflanzen aus unserer Region mit.  Nun begann  die Arbeit. Jede Sorte von Kräutern wurde separat mit Mörser und Stössel gerieben  und immer wieder einzeln mit dem bereitgestelltem Rapunzelsalz vermischt. Duft breitete sich aus und wir fühlten uns  wie in einem Kräutergarten. Die Erläuterungen zu jeder Pflanze und deren Wirkung und Anwendung waren sehr interessant. Herzlichen Dank Lydia für diesen interessanten und lehrreichen Abend. Unseren Speisen geben wir mit diesem feinen Kräutersalz eine einmalige Note und auch einen Appenzeller Alpenbitter mit seinen 42 Kräutern und Gewürzen  werden wir ab und zu geniessen. Einen herzlichen Dank auch an Heidi Inauen-Koller für die ganze Organisation.    
 

Mein Tag an der Rhein-Bodenseetagung 2014

Etwas früher als gewohnt bin ich meiner Stallarbeit nachgegangen, damit ich pünktlich am abgemachten Treffpunkt in Eggerstanden mit Silvia Steuble eintreffen konnte.  Dort wartete schon voller Erwartung unsere Präsidentin auf uns. Zusammen fuhren wir dann ins Rheintal nach St. Margreten. Mit Andrea Schläpfer aus Wolfhalden als Chauffeus, ging es dann weiter ins Ländle nach Bregenz.
Der Himmel war etwas bedeckt und es wehte eine kalte Bise. Wir durften aufs Schiff, das zum Glück schon beheizt war. Jede Person konnte am Eingang ein Platzlos ziehen. So wurden die Rund 270 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bunt gemischt auf den beiden Decks des Schiffes verteilt. Ich durfte unten im Schiff der Lifeveranstaltung beiwohnen mit drei Frauen aus dem Vorarlberg. Rösi, Silvia und Andrea waren auf den anderen Decks und verfolgten alles per Bildschirm. Eine wunderschöne Dekoration ganz im frühlingshaften Styl durften wir geniessen. Zum Apero gab es Fruchtsäfte und Käse aus der Region. Die Verantwortlichen begrüssten alle herzlich.
Mit dem spannenden Vortrag von Arnold Mettnitzer aus Wien verging die Zeit auf dem Bodensee wie im Flug. Zum Thema Verändern und Bewahren verstand er es sehr gut uns neue Imputs für den Lebensweg zu geben. Unser Schiff fuhr dem deutschen Seeufer entlang abwärts bis Kreuzlingen und wendet dort, um dem Schweizer Ufer entlang wieder nach Bregenz zu kommen. Ein feines Mittagessen durften wir aus der Bordküche geniessen. Unterbrochen durch gute Gespräche mit meinen Bäuerinnenkolleginnen am Tisch genoss ich einfach einen Tag mit nichts tun. Mit dem Säntis im Blickwinkel ging die Zeit auf dem Schiff sehr schnell vorbei. Dieser  länderübergreifende Anlass findet alle zwei Jahre statt. Also ist die Ostschweiz in zwei Jahren mit dem Organisieren dran. Die beiden Präsidentinnen von AI und AR Rösi Räss und Andrea Schläpfer haben nun diese Aufgabe angenommen.
Zufrieden und mit neuen Eindrücken  erreichten wir am Abend wieder unser Appenzellerland. Wo gehen wir dann wohl hin?

Tagesbericht von Sonja Knechtle
 

Pfingstmontag

Trotz schönstem Heuwetter durften 23 Bäuerinnen den Tag freimachen und am traditionellen Pfingstmontagsbrunch des Appenzeller Bäuerinnenverbands teilnehmen, diesmal im Bezirk Oberegg. Im Restaurant Tobelmühle in Büriswilen erwartete uns ein angenehmer Raum, freundliches Personal und ein ansprechendes Buffet. In verschiedensten Geschmacksrichtungen fand sich dort zum Brunch, was das Herz begehrt.
Gut gestärkt machten wir uns unter Führung von Priska Hochreutener auf zur Wanderung ins Eschenmoos. Ab und zu durften wir im Schatten anhalten und Wissenswertes erfahren, so z.B. dass unser Weg bis nach Sulzbach bis zum Jahr 2007 der tägliche Schulweg der Kinder von Büriswilen war.
In der Kapelle St. Anna in Eschenmoos fanden wir uns zur Andacht ein. Theres Manser überreichte jeder Frau einen Roten Faden. Zu diesem Thema hatte sie sehr einfühlsam eine Geschichte und Überlegungen dazu, Lieder und Gebete ausgesucht. Jede von uns hat ihren "Roten Faden", ein Lebensthema, das es immer wieder zu finden und zu leben gilt. Und miteinander verknüpft ergeben diese Fäden ein stabiles Netz, das Halt gibt und in schwierigen Zeiten trägt. Barbara Marti umrahmte die Andacht mit Querflötenklängen. Ein herzliches Vergelt's Gott an die Mesmerin Ida Lang, die die Kapelle so schön geschmückt hat und für uns geläutet hat.
Zum Ausklang dieses Tages durften wir uns auf dem Hof von Susann und Hansjörg Geiger von den Oberegger Bäuerinnen mit Kaffee und Kuchen, Cremen und frischen Erdbeeren verwöhnen lassen und in fröhlicher Runde bei guten Gesprächen beisammensein.  
Vielen Dank an alle, die zum Gelingen dieses wunderschönen Pfingstmontags beigetragen haben! 
 

(Schneeschuh) wanderung der Bäuerinnen

Für diesen Anlass hofften wir Frauen auf diese weisse Pracht,
ach wie hätte unser Herz dabei gelacht.
Doch den Schnee, den gab es leider nicht,
für dieses Programm wäre Er doch Pflicht.
Unsere Organisatorin brachte dies nicht in Rage,
somit kam jetzt die zweite Variante in Frage.
Treffpunkt um 20:00 Uhr Hoher Hirschberg blieb der gleiche,
nur musste der Schneeschuh dem Wanderschuh weichen.
Am Ziel angekommen, überraschte und Sonja Fuchs aus Schlatt,
mit einem Valentinsgruss, den sie selber gebastelt hat.
Als Stärkung  wurde gegessen à la Carte,
mit feinen Kaffees (Lutz) wurde auch nicht gespart.
An diesem Abend wurde viel gelacht und diskutiert,
manch eine Frau hatte noch die Dessertkarte studiert.
Zur späten Stund gab`s noch einen Trunk vom Haus,
Jede dieses „ braune Verdauerli“ schön brav trank aus.
Mit vollem Bauch und zufriedenen Gesichtern wir uns auf den Heimweg machten,
und bei schöner Vollmondnacht an den gelungenen Anlass dachten.
Dem Hirschbergteam einen Dank für das feine Essen,
und das spezielle Schnäpsli nicht zu vergessen.
Auch dir Sonja fürs organisieren einen Dank
Sicher jede Frau zu Hause müde ins Bett sank
Schmid Jeanette

 

Jahresbericht 2013-2014

An der diesjährigen Hauptversammlung des Bäuerinnenverbandes Appenzell wurden 2 neue Vorstandsmitglieder und eine Revisorin gewählt. Nach der Präsentation des vielfältigen Jahresprogrammes 2014 kam auch der gesellige Teil nicht zu kurz.

Zeit der Liebe, der Freude und des Glücks, aber auch Zeit der Sorge und des Leides, der Stille und der Trauer, Zeit der dankbaren Erinnerung. Im Gedenken an die verstorbenen Vereinsmitglieder und die verstorbenen Angehörigen der Vereinsmitglieder entzündet die Beauftragte für kirchliche religiöse Belange, Theres Manser aus Brülisau, eine Kerze und bittet die Anwesenden, sich für ein kurzes, stilles Gebet zu erheben.
Reges Vereinsleben
Der erste Jahresbericht der vor einem Jahr zur Präsidentin gewählten Rösi Räss aus Eggerstanden lässt auf ein lebendiges Vereinsjahr zurückblicken. Ob beim Zopfbacken oder Türschmuck basteln, beim Beraten der Landsgemeindegeschäfte oder bei der Gebetsnacht an Gründonnerstag: Die Frauen sind dabei. Bei der Tätersuche am Krimiabend darf die kriminalistische Ader ausgelebt werden, am Olma-Bäuerinnentag werden neue Wege gesucht. Nebst geselligen Anlässen wie Jassen oder ein Ausflug an den „Zibele-Märit“ mit anschliessendem Halt bei der Guetslifabrik „Kambly“ kommt auch die Weiterbildung nicht zu kurz: Thema der Beratungsabende waren die AP 2014-2017, die am 1. Januar 2014 in Kraft getreten ist und die Frage, wieviel Gift denn der menschliche Körper ertragen könne. Einen besonderen Stellenwert geniesst die politische Betätigung der Bäuerinnen. Gemeinsam mit dem Bauernverband sind Stellungnahmen zu Vorlagen wie der AP 14-17 verfasst worden. Momentan ist die Unterschriftensammlung für die Ernährungssicherheitsintiative des Schweizerischen Bauernverbandes aktuell.
Seit dem Tod des Präses, Pater Theodos, ist die Zuständigkeit für kirchliche und religiöse Belange in Laienhände gelegt worden. Theres Manser legt Wert darauf, dass sie nicht Theologin sei und deshalb auch nicht als Präses angesprochen werden möchte.
Rücktritte und Neuwahlen
Zwei Frauen aus dem Vorstand, Brigitte Signer aus Gonten und Sonja Fuchs aus Schlatt, treten aus dem Vorstand zurück. Daniela Koch aus Gonten wird der Versammlung vorgestellt und einstimmig gewählt. Das zweite neue Vorstandsmitglied, die Schlatterin Silvia Steuble, ist auf Reisen und wird deshalb in Abwesenheit gewählt und per SMS über die erfolgreiche Wahl informiert. Die ebenfalls zurücktretende Revisorin Barbara Kölbener aus Steinegg wird durch Melchthild Grubenmann aus Meistersrüte ersetzt.
Ausblick ins neue Vereinsjahr
In gewohnt aktiver Weise präsentiert sich das Jahresprogramm 2014. Neues für die Küche wie Kräutersalz herstellen oder Sterilisieren von Fleisch und Kuchen wechseln sich ab mit geselligen und besinnlichen Anlässen. In diesem Jahr findet die Rhein-Bodenseetagung zu ihrem 10. Jubiläum in besonderem Rahmen statt, nämlich für einmal auf dem Bodensee. Da der Platz auf dem Schiff begrenzt ist, ist eine Anmeldung notwendig. Für weitere Informationen empfiehlt die abtretende Verantwortliche für das Jahresprogramm, Sonja Fuchs, auf die Homepage des Verbandes. Sozusagen zur Pflichtsache erklärt sie das diesjährige Wellnessangebot des Bäuerinnenverbandes.

Ehrungen
Für ihr Engagement wird die Landfrauenköchin Erna Köfer, geehrt. Da sie ebenfalls auf Reisen ist, wird der Blumenstrauss nach Hause geliefert. Ramona Inauen aus Brülisau hat die Berufsprüfung als Bäuerin erfolgreich absolviert und wird mit einem Kochbuch beschenkt.
Die Marke Appenzell
Wo Appenzell draufsteht, soll Appenzell drin sein. Lisa Landert von der Agridea stellt die bisher erarbeiteten PRE-Projekte vor. Die Marke Appenzell soll gefördert werden. Weitere Projekte im Bereich Milchverarbeitung, Maschinenring, Nischenprodukte und Agrotourismus sind in der Planungsphase. Im Dorfzentrum von Appenzell soll ein Haus zur Landwirtschaft entstehen mit Kurs- und Verarbeitungsräumen. Die Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Gastronomie sei auf guten Wegen, geplant werde ein Landwirtschaftsweg von Betrieb zu Betrieb, so Landert.
Beim anschliessenden gemütlichen Zusammensein bei Kaffee und Dessert erhalten die Frauen Besuch. Drei Wandervögel auf dem Barfussweg wissen genau Bescheid über das vergangene Jahr, über Land, Leute und übers Wetter….
 

Grosses Interesse am Einmachkurs

Diese Art einzumachen ist eine alte Tradition,

unsere Grossmütter kannten dieses Verfahren schon.

Nur der Unterschied von früher zu heut,

wird weniger angewendet von den jungen Leut.

Aber oha falsch gedacht,

wurde dieser Kurs im September und Oktober gleich zweimal gemacht!

Barbara (Kursleiterin) verstand es auf eine angenehme und interessante Weise,

im theoretischen Teil uns einzuführen, dabei war es ganz leise.

Einmachen und sterilisieren ist jetzt nicht mehr schwer,

wichtig sind der Sterilisierhafen, Gläser, Wasser, Fleisch, Gemüse und noch vieles mehr.

Sogleich machten sich die Frauen an die Arbeit,

sollte doch um 12:00 Uhr das Essen sein bereit.

Es wurde tüchtig geschnetzelt und gekocht,

dabei auch viele Fragen gestellt und Notizen gemacht.

Die Frauen konzentrierten sich hauptsächlich fürs Mittagessen,

gekocht wurde: Kürbissuppe, Bohnen und auch Kalbsvoressen.

Nur die Beilagen (Nudeln) das war klar,

nicht aus dem Glase war.

Sogar der Cake, ach wie lecker,

nein, nein wurde nicht gekauft vom Bäcker.

Denn auch Kuchen kann man sterilisieren,

Ihr müsst es auch einmal ausprobieren.

Am Mittagstisch wurde es auf einmal ganz leise,

ich glaube es schmeckte Allen ausgezeichnet die Speise.

Ein grosser Dank gebührt der Leiterin Barbara Inauen,

und natürlich auch den interessierten Teilnehmerfrauen.

Mit vielen Ideen und Eindrücken Sie sich auf den Heimweg begaben,

manch Eine fragte sich, wir auch sicher genug Einmachgläser haben?

Schmid Jeanette

Ofenfrisch und zuckersüss

In der Olma-Halle 6 „Erlebnis Nahrung“ werden Brote und Süssgebäcke gebacken .

cm) Verführerisch duftete es in der Halle 6 am Backstand der Bäuerinnen. Eine muntere Truppe Innerrhoder Bäuerinnen lockten viele Olma Besucher am ersten Sonntag und den folgenden zwei Tagen an den Backstand. Unter ihren geschickten Händen entstanden knusprige Brote und Bürli, feine Butterzöpfe, Bienenstich oder Schoggi-Müüsli. Um halb acht Uhr wurde mit der Arbeit in der Schaubäckerei begonnen, damit pünktlich um neun Uhr die ersten ofenwarmen Brote hübsch arrangiert im Verkaufsstand ausgelegt werden konnten. Die Besucher schauten den Bäuerinnen interessiert zu, wie der frisch zubereitete Teig verarbeitet, Butterzöpfe geflochten oder die Süssgebäcke dekoriert wurden. Gerne gaben die Frauen auch Tipps und Tricks für's heimische Backen. Die Bäuerinnen wechseln sich beim Schaubacken ab. Dieses Jahr sind Bäuerinnen und Landfrauen aus den Kantonen St. Gallen, Appenzell …….........................

Die Halle 6 ist 2014 erstmals als spannende Erlebniswelt rund um unsere Nahrungsmittel gestaltet. Riechen, hören, schauen, schmecken und handeln ist angesagt. Kinder und Erwachsene entdecken anschaulich und interaktiv den Weg der Lebensmittel vom Boden bis zum Teller. Dieses Jahr stehen Obst und Beeren im Mittelpunkt. „Erlebnis Nahrung“ ist ein Projekt des Schweizer Bauernverbandes SBV, der Genossenschaft Migros Ostschweiz, des Landwirtschaftlichen Informationsdienstes LID und der OLMA.

News

17.09.2017 18:01

Bäuerinnenverband wurde 50.

Jubiläums-Festgottesdienst im Kloster Maria der Engel

Vor genau fünfzig Jahren wurde der Bäuerinnenverband Appenzell gegründet. Grund genug, um zu feiern und sowohl zurück- als auch vorwärts zu blicken. Am Donnerstag 14.Sept.2017 wurde der Jubiläums-Gottesdienst gefeiert.

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11.09.2017 09:01

Bäckerinnen gesucht

Wir suchen Bäuerinnen, die vom 20. - 22. Oktober an der OLMA backen.

Auskunft gibt gerne Lydia Signer

Tel. : 071/794 13 17

 

 

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Kontakt

Bäuerinnenverband Appenzell

Rösi Räss
Bilchenstrasse 19
CH-9050 Appenzell Eggerstanden/AI

Tel. +41 (0)71 787 21 19

info@baeuerin.ch
www.baeuerin.ch