Ausflug nach Bern zum Zwiebelmarkt mit dem Bäuerinnenverband AI

Knackig kalt war es an jenem Montagmorgen im November 2013. Bei stattlichen Minustemperaturen versammelten sich über dreissig Frauen beim Brauereiplatz in Appenzell. Alfred Ulmann empfing uns  mit seinem Car um 04.00 Uhr um uns  nach Bern zu bringen. Im Car blieb es noch recht lange ruhig, bis dann Jeannette Schmid  und ihre Frauen aus Eggerstanden uns mit einem Kaffee , Tee oder Punch auf „Touren“ brachten. Nicht zu vergessen auch der feine Zopf, der uns Jeannette noch offerierte. Vielen Dank für Alles Jeannette.
Es war kurz vor sieben Uhr, als wir dann in Bern ankamen. Mit dem Tram gelangten wir anschliessend mitten in den Rummel. Da war wirklich schon ein Gedränge so früh morgens. Überall schmeckte es nach Glühwein und Käsefladen mit ohne Zwiebeln. Es wurde langsam Tag und wir gönnten uns einen feinen Kaffee in den Gassen von Bern. Es war richtig spannend, wie viele verschiedene Zwiebelzöpfe und auch sonstige Mitbringsel aus Zwiebeln hier angeboten wurden. Im Laufe des Vormittags wurde das Gedränge immer dichter und die Marktstände lichteten sich zusehends. Es kam sogar vor, dass einzelne Stände schon vor dem Mittag ausverkauft waren. Das Wetter war herrlich und wir genossen die Sonnenstrahlen. Eingedeckt mit Souvenirs vom „Zibelämärit“ ginge es zurück zum Cartreffpunkt   .

Um die Mittagszeit setzten wir unsere Reise ins Emmental fort. Dort durchstöberten wir den grosszügigen Verkaufsladen der Kambly SA in Truebschachen. Viele feine Guetzli oder auch salzige Snacks durften wir probieren. Man deckte sich für die kommenden Tage mit feinen Sachen ein.  Aber zur Entwarnung für einige: Es werden sicher noch selbstgemachte Weihnachtschrömli auf den Tisch kommen.
Zusammen genossen wir es in Ruhe miteinander zu plaudern und Gedanken auszutauschen.
Auf der Heimreise wurde es dann wieder sehr ruhig. Obschon das wunderbare Wetter uns durch die Innerschweiz über Luzern, Hirzel, Zürcher Oberland, St. Galler See und Gasterland, Ricken, Wattwil, bis ins Appenzellerland begleitete. Zufrieden und mit vielen Eindrücken reicher denken wir an den gelungenen Ausflug zurück. Vielen Dank an die Teilnehmenden, ohne euch könnten wir solche Anlässe durchführen. Ein herzliches Vergöllts Gott auch an Jeannette Schmid und den Frauen der Gruppe Jahresprogramm des Bäuerinnenverband  für das Organisieren des ganzen Ausfluges.

Im Namen des Vorstandes Bäuerinnenverband AI
Sonja Knechtle
 

Bäuerinnen beim Zwiebelmarkt

Besammlung beim Brauereiplatz um 3:45 Uhr in der Früh
keine der Bäuerinnen hatte mit dem aufstehen Müh
alle 30 Frauen waren nämlich pünktlich dort
somit unser Carchauffeur (Ulmann Alfred) um 4:00 Uhr konnte fahren fort.

Während der Fahrt wurde noch verteilt ein Zöpfli und Kaffee
Doch wer diesen nicht vertrug, konnte nehmen Punch oder Tee.


Endlich beim Zwiebelmarkt angekommen
hatten wir auch schon diesen ganz speziellen Duft vornommen
Zwiebelsuppe, Zwiebelbrot, Zwiebelfladen gab es überall zu kaufen
ob den vielen Ständen, konnte man sich noch verlaufen.

Überall die schönen Zwiebelzöpfe zu sehn
an manchem Stand blieb man besonders lang stehn.
Kaufen konnte man sogar Zwiebelpuppen mit gestrichtem Kleid
schade das ihr Daheimgebliebenen nicht auch mitgekommen seid.

Mangelware an diesem Tag war auch ein warmer Sitzplatz,
hatte man entlich einen gefunden, musste man Ihn hütten wie ein Schatz.
Staunen mussten wir über den speziellen Bernerzwiebelmarktbrauch
ausgestattent waren Jung und Alt mit Gummihammer und Konfeti auch.

Mit diesen Utensilien wurde gar nicht zimperlich umgegangen,
daher auch unschöne Wörter in den Lüften hangen.
Um 11:30 Uhr war wieder Besammlung auf dem Almendplatz
ich glaube jede Frau hatte in ihrem Sack einen speziellen Schatz. (Zwiebelzopf)


Am Nachmittag stand noch die Kambly – Besichtigung auf dem Programm
welche man mit grossem Staunen unter die Füsse nahm.
So viele Guetzlisorten an einem Haufen
das beste daran, man konnte sie alle probieren ohne zu kaufen.

Doch schlussentlich siegte die Kaufeslust
nur für den Fall sollte es zu Hause geben einmal einen Frust. (Guetzliessen)
Zur Diskusion stand auf dem Rückweg nochmals eine Pause
doch die meisten Frauen wollten gerne ohne Stop nach Hause.

Das frühe aufstehnmacht sich bemerkbar auf der Heimreise,
denn es war im Car so ungewohnt leise.
Würde mich freuen, Euch im neuen Jahr bei unseren
Anlässen wieder wilkommen zu heissen,
den gerade diese Begegnungen ,,tun” den Verein zusammenschweissen.

Dem Carchauffeur Ulmann Alfred auch einen Dank,
auch wenn es machte zwischendurch einen scharfen Rank.

Schmid Jeanette


 

Prisjasse vo de Bürinne am 10.Januar 2013 im Caffi Alpstee

46 Fraue sond em Mektig im Alpstee zeme cho
schö, dass so en Schar Bürinne e paar Stonde frei hend gno.

Noch em Mittagskaffi sond d’ Jässlerinne ganz frisch
de Jassteppich ond Chate sönd scho uf em Tisch

G’ jasset wät ganz efach
devö hemme dewiel vö öppe en Lach.

S’Nöll stecht nie de Buur,
dromm sömme all wiede aschur.

Wenn Differenz vo de Escht bis zo de Letschte au gross ischt gsee,
ohni en Pris het ke Jässleri möse hee.

So en Jassnomittag ischt doch de Hit,
bestimmt net s’nöchscht Johr jedi no en Gschpane mit.

Bürinneverband AI

Herzlichä Dank ad Heidi ond d‘ Sandra fös organisierä
 

Zopf mal anders

Für uns  Leiterinnen ist es immer wieder toll,

wenn der ausgeschriebene Kurs bis auf den letzten Platz ist voll.

Pünktlich um 19:30 konnte man in der Gringelküche starten,

zum Erlernen den Zopf auf ganz verschiedene Varianten.

Angefangen wurde nur mit einem Strang,

die Frauen rollten Diesen entweder kurz oder lang.

Daraus ergab sich der Einstrangzopf,

ganz schnell wurde Er eingeprägt im Kopf.

Der nächste Schritt war den Zopf mit drei Teilen,

bei dieser Variante mussten wir uns nur kurz verweilen.

Das grosse Stück Arbeit stand als nächstes auf dem Programm,

weil jede der Leiterinnen entweder fünf oder sechs Stränge in die Hände nahm.

Aufmerksam beobachteten die Frauen die einzelnen Schritte,

gezopft wurde immer von aussen her in die Mitte.

Danach durften sich alle nehmen vom Zopfteig ein Stück,

jetzt hiess es für Sie nur noch vorwärts und nicht mehr zurück.

Und gab es vielleicht mal einen Knopf,

hörte man sagen: ist nicht so einfach der fünfer oder sechser Zopf.

Doch wie sagt man immer: Übung macht den Meister

Und wieder werden hervorgeholt die Hirnesgeister.

Beim gemütlichen Beisammen sein liessen wir den Abend ausklingen,

jede Frau durfte dann ihr „ Kunstwerk ‘‘ nach Hause bringen.

Auf diesem Weg möchte ich mich bei Euch nochmals bedanken,

und ich hoffe Ihr behaltet den Kurs in guten Gedanken!!!

 

Jeanette

Pfingstmontags Brunch

Pfingstmontag war für uns Bäuerinnen
ein ganz besonderer Tag,
denn das ist so einer, den jede Frau
gerne mag.
Der alljährliche Brunch stand nämlich
auf dem Programme,
welchen sage und schreibe 40 Frauen
unter die Füsse nahmen.
Treffpunkt war um 9.00 Uhr im Alten
Bild,
wurde schon vor dem Essen geplaudert
ganz wie wild.
Brote, Fleisch, Joghurt, Käse, Früchte
alles sah so prächtig aus,
und vor allem war’s auch ein Gaumen-
schmaus.
Das Buffet im Bild war ne Wucht,
könnte geben eine Sucht.
Leider ging die Zeit viel zu schnell vor-
bei,
die Präsidentin liess verlauten, unser
nächstes Ziel die Neuenalp sei.
Dort feierten wir eine wunderschöne
Andacht,
diese wurde von Barbara und Therese
einstudiert und gemacht.
Als spezieller Einstieg hörte man,
das Neuenalp Glöcklein geläutet von
der Ida Ulmann.
Wieder bei der Kirche angekommen,
wurde auch schon ein feiner Kaffee-
duft wahrgenommen.
Auf uns wartete ein Buffet voller
Köstlichkeiten,
die Eggerstandner Frauen zeigten sich
von ihren besten Seiten.
Mit Remo Manser gab es noch eine
Überraschung,
der Hackbrettspieler gab seines zum
Besten als Auflockerung,
Gespielt hatte er langsame und schnel-
le Stückli,
jede Frau war darüber erstaunt und
sehr glückli.
Wie jedes Jahr war auch dieser Brunch
ein voller Hit,
ich hoffe, ihr macht nächstes Jahr
auch wieder so Zahlreich mit.
Meinen Helferfrauen nochmals vielen
Dank,
und auch dem Rest. Altes Bild für den
vorzüglichen Speis und Trank.

Jeanette Schmid

Krimiabend


Wer war der Mörder ?


15 Frauen hatten sich diesen Anlass reserviert,
wurde schon im voraus geraten was alles passiert.
Für diesen Abend brauchte es ,,Schauspielerfrauen” deren acht,
mir schien, als wurden die Rollen extra für sie gemacht.
Passend dieser, hatte man sich schon zu Hause verkleidet und gestylt,
wurde etwas länger als nur 5 Min vor dem Spiegel verweilt.
Treffpunkt war bei Sandra, welche uns mit einem wunderbaren Apero willkommen hiess,
als dann auch schon der Kommisar mit Gehilfin zur Gruppe stiess.
Worüber es bei diesem Krimi eigentlich ging,
alles mit dem Brauereimeister Blumenstocks Mord anfing.
Johanna,seine Exfrau hatte Sie nach 25 Jahren noch eine alte Rechnung offen,
das wollen wir aber nach so langer Zeit für Sie nicht hoffen.
Seine Kinder Marco und Livia, auch bei Ihnen war so einiges nicht klar,
waren Ihre Aussagen überhaupt alle wahr?
Nicht nur seiner Verlobten Katharina machte er schöne Augen,
auch andere Frauen konnte er mit seinen Blicken aufsaugen.
Seine Schwester Adelheid liebte sehr sein Geld,
aber Ihn deswegen abschaffen von der Welt?
Landammann Inauen wollte ein Stück Land von Ihm kaufen,
auch er musste unverrichteter Dinge aus dem Büro laufen.
zum Schluss war noch der Bruno Meier, seine rechte Hand,
doch auch seine guten Ideen er immer wieder im Papierkorb fand.
Wie Ihr seht hatte jede Person allen Grund wütend auf Ihn zu sein,
war er doch so dominant dass jeder beigeben musste ganz klein.
Nach einem kurzen Spaziergang von Sandra zur Rest. Rose,
genossen wir das feine Nachtessen mit ganz viel ,, Sose “.
Diskutiert und beschuldigt wurde von den Frauen fair aber hart,
denn verdächtig war doch Jede auf irgend eine Art.
Am Schluss des Abends durfte jede Teilnehmerin einen Tipp abgeben,
wer dem Brauereibesitzer trachtete nach dem Leben.
Am meisten Stimmen bekam die Adelheid, doch die war es nicht,
Bruno Meier war schlussendlich der Bösewicht.
Der Grund: seine Arbeitsstelle stand auf dem Spiel,
darum der Herr Blumenstock dem Meier zum Opfer fiel.
Dieser Abend hatte uns Frauen sehr viel Spass gemacht,
wurde nicht nur gegessen, sondern geraten und gelacht.
Dem Zeitreiseteam nochmals einen Dank,
auch Sandra Manser und dem Rest. Rose für Speiss und Trank.

Jeanette Schmid   



 

45. Jahresbericht

Am 14. September 1967 wurde die Kantonalsektion von Appenzell Innerrhoden aus der Taufe gehoben. Die treibenden Kräfte in Innerrhoden waren zu dieser  Zeit die Pfarrherren. Im ersten Jahresbericht von unserer ersten Präsidentin Agnes Suter ist zu lesen:“ Schon in den ersten Tagen des Oktobers wurde uns vom Schweiz. Verband Kath. Bäuerinnen ( dem wir bis zum 2. Mai 2006 angehörten), eine Einladung für die Arbeitstagung und Redeschulungskurs zugestellt, in der Annahme dass sich dabei auch Appenzellerinnen stellen werden. Zwei Bäuerinnen aus der Sektion Appenzell konnten sich für diesen Kurs entschliessen und machten sich am 25.und 26. Oktober nach Luzern, wo sie in der bekannten Villa Buchmatt gut aufgehoben waren. Der Kurs bot allen Beteiligten Führung und Lenkung in den Sektionen nach gezielter Weiterbildung im Bäuerinnenberuf. Auch konnte man sich mit P. Bernhard über Zeitprobleme in der Bauernfamilie aussprechen. Diese Gelegenheit wurde auch reichlich benutzt und so hoffen wir, dass alle Teilnehmerinnen befriedigt nach Hause zurückkehren konnten.“ Im selben Jahresbericht wurde berichtet von einem überaus erfolgreichen Start der Bäuerinnen. 645 Personen waren zu dieser Zeit eingeschrieben. Insgesamt 190 Frauen besuchten einen Fleischverwertungskurs der vier Mal in Appenzell und je ein Mal in Brülisau, Gonten und Oberegg durchgeführt wurde. Weiter berichtet die Präsidentin vom Referat zum Thema:“ Die Aufgabe der Bäuerin in der heutigen Zeit“ : „ Der anhaltende Hochkonjunktur mit dem Wohlstandsgedanken anderer Berufsschichten konnte die Landwirtschaft nicht mehr Schritt halten, und ist so in eine gespannte Situation geraten. Die Bäuerinnen sollten nun auch gut ausgebildet sein, um ihre Kenntnisse den Gegebenheiten anzupassen. Sie sollten also mit bescheidenen Geldmittel die Familie gut und kräftig ernähren, gut kleiden und ein heimeliges Heim einrichten. Einfacher gesagt sie sollten fast Wunder wirken können, dazu kommt noch die vermehrte Aufgabe in der Erziehung , zu möglichst früher Selbständigkeit der Kinder , in beruflicher , weltanschaulicher und religiöser Hinsicht.“ Dazu ist im gleichen Bericht zu lesen : „ Wenn sich momentane Schwierigkeiten auf unserem Gebiet breit machen, wie Milchschwemme und Butterberg, so ist es nicht zuletzt auch Sache der Bäuerin mutig zu sein und mithelfen neue Wege zu suchen um dieser Lage bald Herr zu werden.“
Wie wenig sich doch in den letzen 45 Jahren verändert hat! Oder machen wir einfach immer die gleichen Fehler?

Nach diesem Ausflug in die Vergangenheit unseres Verbandes zurück in die Zukunft.
Am 12. März haben sich in  Haslen120 Frauen und etliche Gäste zur Jahresversammlung getroffen. Charmant bedient von den Hasler Bauern mit einem feinen Znacht gesponsert vom BBV. Die Versammlung brachte neben den üblichen Traktanden keine grossen Aufgaben, so konnten auch wir Vorstandsfrauen den Abend in der frühlingshaft geschmückten Halle und mit dem Unterhaltungsteil der Line Dance Gruppe einfach geniessen.

Weiter ging es aber Schlag auf Schlag mit dem Jahresprogramm. Ende März konnten wir einen Abend anbieten zum 1X1 der Politik. Vreni Kölbener, Ingeborg Schmid , Beatrice Fässler und Vreni Inauen bestritten diesen Abend und konnten uns in einfachen Worten erklären wie der Ablauf auf Bezirk- und Kantonsebene so läuft. Leider waren wir eine recht kleine Gruppe. Manch eine Bäuerin wird sich gedacht haben, wenn ich da gehe werde ich sicher nächstens für ein Amt angefragt.

Da hatte es der Zopf mal anders – Kurs doch viel einfacher. Obwohl auch das eine Herausforderung sein kann mit vier, fünf, sechs oder gar acht Strängen einen Zopf zu flechten. Am Schluss sind viele gluschtige Gebäckvarianten entstanden, die sicher schon alle l verspeist sind.

Am hohen Donnerstag war die Gebetsnacht die auch jeweils von uns mit vorbereitet wird und die alte Form der Anbetung  weiter führt.

Die Landsgemeindeversammlung in Gonten war dieses Jahr sehr gut besucht. Gut verteilt auf Bauern, Bäuerinnen und Landjugend. Ruth Corminboeuf und Martin Bürki stellten sich als Landesfähnrich vor. Die Bauern nominierten Martin Bürki als Landesfähnrich und Stefan Bürki ins Kantonsgericht. Das Baugesetz wurde zurückgewiesen. Zu diskutieren gab auch die Fusion der Bezirke.

Die Rhein-Bodenseetagung in Wasserburg D war wieder ein farbenfroher, geselliger aber auch bildender Anlass. Zum Thema „ Die Zukunft auf dem Land liegt in Frauenhand „ referierte die deutsche Landfrauenpräsidentin Brigitte Scherb. Es wäre schön wenn sich auch 2014 wieder einige Frauen und Männer Zeit nehmen könnten um sich über die Landesgrenzen hinaus zu treffen. Ob EU oder Schweiz wir sind alle im gleichen Boot. Die Aufgaben und Herausforderungen liegen vor allem in der Landwirtschaft in den ähnlichen Bereichen.

Die zweitägige DV des SBLV war in Cham, organisiert von den Zuger Bäuerinnen. Im Anschluss an die Versammlung war noch die Buchvernissage des Landfrauenkochbuches, dass neben gluschtigen Rezepten auch viel Persönliches von Bäuerinnen aus verschiedenen Landesregionen der Schweiz enthält. Es ist weiterhin zu beziehen unter www.landfrauen.ch.
Unsere zuständige Frau im Vorstand des SBLV Elsbeth Enderlin, Bühler hat ihre Aufgabe an der DV im Frühjahr zurückgegeben. An ihrer Stelle wurde Ursula Egli, Rossrüti gewählt.
Der Pfingstmontagsbrunch führte uns ins „Bädli“. Mit einem reichhaltigen Zmorge wurden wir von Lydia Rechsteiner und Team verwöhnt. Gestärkt für die längere oder kürzere Wanderung über den Saul zurück zur Kirche in Schlatt. Bei der Andacht zum Thema Steine konnten wir uns auch geistig stärken für die nächsten anstrengenden Tage und Woche auf unseren Betrieben. Als Abschluss gab es noch ein reichhaltiges Dessertbuffet in der Heutili.

Verschiedene Fähigkeiten waren bei den Kursen Blumen  und Fotobuch gefragt. Bei beiden sind schöne und einmalige Produkte entstanden. Und es giebt keine unmöglichen Blumenvasen mehr und auch nicht ein Computer mit sieben Siegeln. Beidem können wir nun mit unserem Fachwissen begegnen.

Der Kinderausflug zum Minigolf in Altstätten war buchstäblich ins Wasser gefallen. Obwohl das Alternativprogramm im Hallenbad gewesen wäre konnte sich niemand für eine Anmeldung entscheiden.

Frauensprache – Männersprache war das Thema am 20. Tag der Bäuerin an der Olma. Wie immer war der Besucheransturm riesig. Klare Ich – Botschaften und eine Prise Humor löst auch da manches Problem. Dazu gab es dieses Jahr die Sonderschau „Fensterblicke  - Bäuerinnen machen Kunst“. 21 Frauen, ausgewählt von einer Jury, durften ihre Werke ausstellen daneben wurde das Leben der Bäuerinnen in Kurzfilmen gezeigt.

Ganz viele Innerrhoder Kinder profitieren schon vom Pausenmilchtag. Und das dank unseren Bäuerinnen.

Der erste Anlass im neuen Jahr ist jeweils sehr gut besucht. 46 Frauen trafen sich zum Jassen im Café Alpstein.

Drei Tage Wellness hiess es im Januar. Nicht allzu weit fahren, Wasser, Entspannung, gut Essen und ein Spaziergang in der frischen Voralbergerluft. Für das ist Bad Reuthe genau der richtige Ort.

Die Beratungsabende bringen neben den Informationen die auch die Bauern erhalten zusätzlich etwas für uns Frauen. Sich sorge tragen, Oasen finden im Alltag war dieses Jahr das Thema.

Das war das Jahresprogramm2012 mit dem wir immer versuchen möglichst viele von euch zu erreichen. Anregungen und neue Idee nehmen wir sehr gerne entgegen.

Für den Vorstand standen aber noch viele andere Aufgaben während dem Jahr im Vordergrund. In kleinen Schritten probieren wir uns dem Ideal der Verband ein Stück von mir zu nähern. Aufgeteilt in kleinere Gruppen arbeiteten wir am Logo und verschiedenen Formularen um den geschäftlichen Teil schneller und einheitlicher zu gestalten. Aber auch am Jahresprogramm oder  Menueplan der im Frühjahr 2013 aufgeschaltet wird arbeitete es sich effizienter in kleinen Gruppen.

Die Vernehmlassungen schreiben wir jeweils zusammen mit dem Bauernverband. Auch zum Kurs Ehe – und Erbrecht mit Walter Appert und Silvia Hohl durften wir gemeinsam einladen.
Einen gemeinsamen Abend gab es auch zur AP2014-17 zusammen mit den Bundespolitiker, Bauern und Bäuerinnen beider Appenzell.
Eingeladen sind wir jeweils auch an die Tagungen des BBV, Regionalseminar des Bauernverbandes und das Seminar des Bauernverbandes SG. 

Mit unserem Dachverband SBLV sind wir vernetzt über die vier Präsidentinnenkonferenzen im Jahr. Und natürlich hat es auch immer jede Menge Infos auf dem Mail.


PRE, drei Buchstaben die uns in nächster Zeit sicher noch mehr beschäftigen. An zwei Treffen, das erste Mal nur die bäuerlichen Vertreter und zum zweiten Mal zusammen mit Tourismus und Gewerbe überlegten wir uns welche Ideen  den Flecken Appenzell noch besser in die Welt hinaustragen könnten und welche Produkte von uns Bauern brauchen unbedingt mehr „Kick“ um eine bessere Wertschöpfung zu generieren. Daraus sollte nun in Kürze das Projekt zur regionalen Entwicklung (PRE) gestartet werden.

Jeanette Stadelmann heisst die neue bäuerlich hauswirtschaftliche Beraterin. Sie ist unter jeannette.stadelmann@ar.ch zu erreichen und auch für uns in zuständig.

Das seit 12 Jahren in dieser Form bestehende Hauswirtschaftsjahr gibt es leider nicht mehr.
Es wurde in die Brücke AR überführt. Neu gibt es keine Abschlussprüfung mehr, der hauswirtschaftliche Unterricht wird minim reduziert dafür gibt es zusätzliche Unterrichtsfächer die auf die Berufswahl vorbereiten. Praktikumsplätze sind weiterhin gesucht. Der Verband Hauswirtschaft beider Appenzell bei dem wir noch Mitglied sind hat ab dem neuen Schuljahr keine Funktion mehr.

Ebenfalls Mitglied sind wir beim Sorgenchratte. Hilfsangebote oder Gesuche können an unsere ehemalige Präsidentin Lydia Fässler gestellt werden.

Zu einem reduzierten Tarif dürfen wir auch die Dienste des Haushaltservices AR nutzen. Geschäftsführerin ist dort Vreni Schär in Stein AR oder zu finden auch unter www.haushaltservice-ar.ch.

Zum Schluss möchte ich mich ganz herzlich bedanken für 13 Jahre Vorstand Bäuerinnen AI. Für die überaus interessante Zusammenarbeit mit allen aktuellen und ehemaligen Kolleginnen.
Bedanken möchte ich auch für die Zusammenarbeit mit dem Bauernverband. Ein sehr kollegiales Miteinander das in Zukunft noch an Wichtigkeit gewinnen wird.
Bedanken möchte ich mich auch bei den landwirtschaftlichen Beratern und bäuerlich hauswirtschaftlichen Beraterinnen, die unsere Anliegen immer sehr ernst nehmen.
Bedanken möchte ich mich auch bei der Landjugend, allen Organisationen und Gruppierungen mit denen wir sporadisch zusammen arbeiten. Ein Dank geht auch an alle Frauengemeinschaftspräsidentinnen und an unsere Vertreterinnen im Schweizerischen Bäuerinnen und Landfrauenverband.
Zuletzt möchte ich mich aber bei euch allen bedanken für die wunderbaren Kontakte und Begegnungen. Für die Offenheit in vielen Gesprächen die mir das Leben und Denken der Innerrhoder Bauernfamilien näher gebracht haben.

Auf den Weg in das nächste Frühjahr möchte ich euch folgendes Gedicht, verfasst von unserer beauftragten für kirchliche und religiöse Belange, Theres Manser weiter geben:

Isch de Früehlig nüd jedesmol uf s`neu e Pracht?
Wenn Natur vom Weenteschlof erwacht.
Die erschte Blüemli gnüsse
wens usem Bode tüend schüsse.
S`Gräs ond als chont wiede langsam, ii frischem Saft
da get doch allne söviel Kraft.

Aebed rüeft, Brögel lese, hölfe Haage, Bschötte, Meschte, Holz kalte oder schitte
als tuet mee wieder richte.
Tier wend gfresse ha i jedem Fall,
also hölft mee au im Stall.
S`Bewältige ischt Aebed gad Hand i Hand
da ischt aber schönscht, wenn mees cha mitenand.

Trotz de viele Aebed isch es Lebesqualität pur
Mit de Familie zeme ond im Iklang mit ösere wonderschöne Natur.
Die Schlösselbüemli ha i gholt do is Huus
Da ischt fö eu – min herzliche Frühligs Wöllkommensstruss.

 

Oberegg im Januar 2013                                                                 Theres Durrer

 

 



 

Infoanlässe für Bäuerinnen in Weissbad und Oberegg

Die Informationsabende für Bäuerinnen fanden dieses Jahr im Kanton Appenzell Innerrhoden in Weissbad und Oberegg statt. Die Beteiligung war sehr gut, was wahrscheinlich an den zwei interessanten Themen lag. Zum einen das Referat „Nimm’ dir Zeit für dich“ von Elisabeth Frischknecht, Kinesiologin in Herisau und zum anderen die Informationen zur AP 14/17 von Stefan Müller.

Nach der Begrüssung stellte sich Jeannette Stadelmann, seit Juni 2012 Beraterin im ländlichen Raum in Herisau, kurz vor. Danach stand das Referat von Frau Frischknecht auf dem Programm. Sie gab Impulse für einen sorgsamen Umgang mit sich selber und ermunterte uns auf die Körpersignale und das Bauchgefühl zu hören und zu vertrauen. Viele von uns hätten das verlernt. Mit praktischen Beispielen, die gleich ausprobiert wurden, zeigte sie auf, wie wir alte Strukturen in uns aufbrechen und wirksame Oasen in den Alltag einbauen können. Die einen Übungen dienen zum Stressabbau, die anderen können uns stärken. Bestimmt kann jede Frau etwas für sich mitnehmen, das ihr gut tut.

Nach einer kurzen Pause informierte Stefan Müller über die neuen Agrarpolitik  2014/17. Er zeigte auf, was bereits beschlossen ist und wo die Bestimmungen noch nicht vollständig sind. Es werden wohl alle Betriebe im Kanton in irgendeiner Weise von den Veränderungen betroffen sein. Im Weiteren stellte er das laufende Projekt zur regionalen Entwicklung (PRE) im Kanton AI vor und ermunterte Interessierte an der Infoveranstaltung vom 13. Februar 2013 teilzunehmen. Er informierte auch über die personellen Wechsel im Landwirtschaftsamt.

Zum Schluss gab Jeannette Stadelmann noch Informationen aus der Beratung weiter: Kurse, die noch bis zum Frühjahr stattfinden und das Angebot der Beratung in ihrem Bereich.
 

News

22.06.2017 18:02

Öserix-Lädeli

Unser Öserix-Lädeli macht  Ferien vom 07.Juli bis 04.Aug. 

ab  dem 11.Aug.sind wir gerne wieder für sie da.

 

 

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Kontakt

Bäuerinnenverband Appenzell

Rösi Räss
Bilchenstrasse 19
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Tel. +41 (0)71 787 21 19

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